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“ProfileXT® sorgt für mehr Transparenz und hilft bei der Verbesserung der Unternehmenskultur“

Interview mit Karlheinz Fux, Vorsitzender der Bankleitung, Raiffeisenbank Mischabel-Matterhorn Genossenschaft.

Profiler: Guten Tag, Herr Fux, bitte erzählen Sie uns, warum Sie sich für den Einsatz von ProfileXTTM (PXT) entschieden haben?
Fux:Der Schweizer Profiles Partner, Gerth Vogel vom Zentrum für Unternehmensentwicklung, hat uns Anfang des Jahres 2009 PXT, das wir bis dahin nicht kannten,umfassend vorgestellt. Wir waren von den Möglichkeiten dieses Instruments sehr beeindruckt und haben uns dann sehr schnell dafür entschieden, es bei uns einzusetzen.

Profiler: Wie wir erfahren haben, setzen Sie PXT zusätzlich zu bereits in der Bank vorhandenen Instrumenten ein. Was versprechen Sie sich davon?
Fux:Wir wollten als Bankleitung einen Beitrag zu einer noch besseren Unternehmenskultur leisten. Das heißt, wir wollten noch besser verstehen, wie wir unsere Mitarbeitenden führen und motivieren sollten. Das ganzheitliche Vorgehen von PXT war dafür ein idealer Ansatz.Wir erhielten mit einem einzigen Instrument Einblick in die kognitive Kompetenz, in Verhaltensmerkmale und Motivationsfaktoren unserer Mitarbeitenden. So etwas hatten wir bislang nicht. 

Profiler: Wie weit sind Sie in der Anwendung von PXT gekommen? Wie ist der Stand der Umsetzung?
Fux: Von Frühjahr bis Sommer 2009 haben alle unsere Mitarbeitenden das Profiling durchgeführt. Den Anfang haben die Führungsebenen gemacht. Das war uns ganz wichtig, um Ängste zu nehmen und Vertrauen aufzubauen. Zudem haben wir von Anfang an höchste Transparenz gewährleistet. So waren die Mitarbeitenden über jeden Teilschritt aktuell informiert. Gegenwärtig werden mit allen Mitarbeitenden die Profile besprochen und über alle Abteilungen und Standorte hinweg ausgetauscht. Die aktive Auseinandersetzung mit den Profilen soll uns dabei helfen, das Verständnis untereinander zu verbessern.

Profiler: Welche Rolle spielt die Bankleitung im gesamten Prozess?
Fux: Wichtig scheint mir, dass die gesamte Leitung voll hinter dem Projekt steht. Das ist ganz entscheidend für den Erfolg. Wir gehen auch völlig offen mit unseren Profilen um. Wenn ein Mitarbeitender es wünscht, bespreche ich gerne mein Profil mit ihm.

Profiler: Welche ganz persönlichen Beobachtungen verbinden Sie mit dem Einsatz von PXT in Ihrer Bank?
Fux:Ich kann sagen, dass ich während des Projektes nicht nur viel über andere, sondern vor allem auch über mich selbst gelernt habe. Ich bin zum Beispiel ein sehr ungeduldiger Mensch. Das Profiling hat mir geholfen, die Mitarbeitenden besser zu verstehen und meine Erwartungshaltung entsprechend anzupassen.

Profiler: Hatten Sie irgendwann Zweifel, ob Ihre Entscheidung zum Einsatz von PXT richtig und sinnvoll war?
Fux:Nein. Wir waren sehr schnell von der Richtigkeit unseres Weges überzeugt. Zudem hatten wir seitens des Profiles Teams erfahrene Partner an unserer Seite. PXT ist, das kann ich voller Überzeugung sagen, ein sehr gutes Instrument.

Profiler: Was war für Sie das überraschendste Erlebnis? Gab es so einen Moment?
Fux:Ein spannender Moment ist natürlich die Auswertung der Profile. Ich muss schon sagen, dass es da auch für mich einige Überraschungen gab. Da waren durchaus einige Abweichungen im Vergleich zu dem, was ich erwartet hatte, festzustellen. Auch insgesamt denke ich, dass sich unsere Banker in manchen Eigenschaften von dem unterscheiden, was so landläufig von Mitarbeitenden einer Bank erwartet wird. Wir sind keine Großbank, sondern eine, wenn auch sehr erfolgreiche, Schweizer Regionalbank. Unsere Mitarbeitenden sind sehr bodenständig und naturverbunden. Sie sind, das kann man nach Auswertung aller Profile so verallgemeinern, sehr hilfsbereit und langfristig orientiert. Das hat sich auch in den Profilen widergespiegelt.

Profiler: Wie wurde die Zusammenarbeit mit Profiles von den Mitarbeitern aufgenommen?
Fux:Zunächst gab es sicher einige Skepsis. Als es dann aber mit den ersten Profilings losging, waren vielmehr großes Interesse und Neugier auf die Resultate zu beobachten. Im übrigen waren alle Mitarbeitenden sehr überrascht, wie richtig sie doch widergespiegelt wurden. Ich kenne keinen Mitarbeitenden, der sich nicht zutreffend charakterisiert fand.

Profiler: Wie wurden die Mitarbeiter in den Prozess einbezogen oder spielten sie eine rein passive Rolle?
Fux:Das ist eine ganz wichtige Erfahrung: Die Mitarbeitenden müssen von Anfang an in den Prozess aktiv einbezogen werden. Das beginnt bereits mit der Planung des Projektes und reicht dann über die verschiedenen Phasen bis hin zur Auswertung und den Schlussfolgerungen. Wir wollten erreichen, dass wir im Zuge der weiteren Entwicklung unserer Unternehmenskultur noch mehr Einigkeit hinsichtlich unserer Werte, unserer Motivation und unserer Geschäftsethik erzielen. Das geht nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden, nicht an ihnen vorbei.

Profiler: Ihre Bank wurde jüngst von der European Association for Quality Management mit vier Sternen für Business Excellence ausgezeichnet. Was kann der Einsatz von PXT zur Qualitätssicherung bzw. -steigerung beitragen?
Fux:Ich denke, dass eine hohe Unternehmenskultur einen sehr direkten Einfluss auf die Qualität der Produkte und das Niveau der Beratung und Betreuung unserer Kunden hat. Insofern hat uns der Einsatz von PXT auch in dieser Richtung weiter voran gebracht. Ich denke, alle in unserer Bank haben von unserem Projekt profitiert und viel gelernt. Immer, wo es sich anbietet, werden wir PXT auch künftig einsetzen.

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