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“Mit System die richtigen Mitarbeiter finden“

Interview mit Sigrid Nippa, Personalreferentin des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn.

Profiler: Frau Nippa, Sie haben schon viel Erfahrung mit Assessment Instrumenten gesammelt?
Sigrid Nippa, Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG: Lancôme ist eine Marke der L’Oréal Deutschland GmbH, mit der wir eine selektive Distribution verfolgen. Das heißt, unsere Erzeugnisse – Düfte, Pflegeprodukte und dekorative Kosmetik im höherpreisigen Bereich – dürfen nur in ausgewählten Geschäften vertrieben werden. Das sind emotionale Produkte mit hohem Imagefaktor. Diese emotionale Verbundenheit spiegelt sich auch in unseren Vertriebsteams wider. Unsere Mitarbeiter haben eine hohe Identifikation, sind aber kaufmännisch teilweise weniger stark ausgeprägt. Nach einemTeamtraining mit Herrn Dr. Thienel, in dem es um Teamrollen ging, haben wir uns entschieden, ein klareres Bild über unsere Außendienstsituation erhalten zu wollen. Wir wollten noch genauer wissen, welche Profilmerkmale unsere Vertriebsmitarbeiter benötigen, um einen solchen Job erfolgreich zu machen. Alle Mitarbeiter und Führungskräfte, mich eingeschlossen, haben daraufhin eine ProfileXT™-Analyse durchlaufen, in der die Stärken aller Mitarbeiter identifiziert wurden und anhand derer ein Trainingsprogramm für die Entwicklungsfelder jedes einzelnen modular angelegt wurde.

Profiler: Und was denken Sie von „The Profile“?
Sigrid Nippa: Das ist ein verhältnismäßig neues Instrument, ein Instrument der fünften Generation. Gerade weil wir schon lange Erfahrung mit Assessments haben, erkannten wir schnell, was „The Profile“ uns für Vorteile bietet. Das gezielte Profiling ist dem vergleichsweise groben Assessment klar überlegen. Wir, beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft, haben sehr spezifische Anforderungen an unsere Mitarbeiter. Wir sind in Profitcentern organisiert, dass heißt, unsere Produktmanager müssen nicht nur gerne mit Sprache umgehen, sondern sie müssen unternehmerisch denken und handeln. Ein Profitcenter zu führen, ist eine generalistische und verantwortungsvolle Aufgabe, die hohe Anforderungen an unsere Mitarbeiter stellt, ihnen aber auch ungewöhnliche Chancen bietet. Wir suchen keine Spezialisten, sondern Generalisten, die Spezialisten führen können.

Profiler: Wie setzen Sie „The Profile“ konkret ein?
Sigrid Nippa: Vor vier Jahren haben wir ein eigenes Trainee- Programm eingeführt. Im ersten Schritt haben die Leiter unserer Fachverlage bzw. Fachabteilungen Anforderungsprofile erstellt. Aber ein richtig klares Bild ergab das noch nicht. Letztes Jahr haben wir dann ein Benchmark gemacht. Das daraus entstandene Profil ist jetzt die Grundlage aller Trainee-Einstellungen.

Profiler: Was finden Sie denn am hilfreichsten an „The Profile“?
Sigrid Nippa: Es erhöht unsere Sicherheit, die richtigen Mitarbeiter zu bekommen. Wir sind entgegen dem Branchentrend in der glücklichen Lage, weiterhin Mitarbeiter einzustellen. Allein im letzten halben Jahr gingen mehr als 2000 Bewerbungen über meinen Tisch. Anhand von Zeugnisnoten, Werdegang und Berufserfahrung eines Bewerbers erfolgt eine Vorauswahl. Der zweite Schritt ist die Teilnahme an einer Online-Umfrage. Die sich daraus ergebende Feinauswahl laden wir zum Online-Assessment ein. Mit den Kandidaten, die zu unserem Anforderungsprofil am besten passen, führen wir dann die Interviews.

Profiler: Was für ein Profil ist das?
Sigrid Nippa: Wir brauchen, wie schon gesagt, Generalisten die etwas bewegen, entscheiden und auch verantworten. Bei den vielfältigen Aufgaben müssen sie den Überblick behalten, müssen Prioritäten setzen können und dürfen sich nicht in Details verlieren. Mit Profling können wir Verhaltensmerkmale erkennen und so sicherer eine Auswahl treffen.

Profiler: Kommt „The Profile“ bei der Einstellung zum Einsatz?
Sigrid Nippa: Genau. Neben dem persönlichen Eindruck ist das genaue Profiling ein wichtiger Punkt. Ich bin schon sehr froh, dass wir dieses Instrument als Ergänzung zum Gespräch haben.

Profiler: Setzen Sie „The Profile“ auch bei der Führung von Mitarbeitern ein?
Sigrid Nippa: Wir setzen es im Moment ausschließlich für Neueinstellungen ein. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: „The Profile“ verursacht so gut wie keinen Verwaltungsaufwand und ich kann damit sehr kostenbewusst arbeiten. Durch die Internetbasierung bekommen wir auch jederzeit ein unmittelbares Feedback, das ist wichtig für den Einstellungsprozess.

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